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50 Jahre Hollenberg
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Mit Morsezeichen durch den Lohmarer Wald

10. Hollenbergtrophy

„Wartet, wartet, ich hab’s gleich“ ruft der 16-jährige Kevin aufgeregt „kurz, kurz, lang, das ist ein "M",

ich weiß das Lösungswort, ganz sicher, dass muss einfach ‚Fledermaus’ heißen“. Und richtig:

die Mitarbeiterin, die die Morsestation im Lohmarer Wald betreut, bestätigt das Lösungswort

und die Mannschaft von Kevin kann weiterfahren.

Die Morsestation im Lohmarer Wald ist der Auftakt – und die erste Herausforderung – für die Jugendlichen,

die an der 10 „Hollenergtrophy“ teilnehmen, einer Abenteuerrallye für Jugendliche aus

Einrichtungen der Jugendhilfe, die die Kinder- und Jugendhilfe Hollenberg jetzt schon zum 10. Mal anbietet.
Zur großen Jubiläums-Hollenbergtrophy waren5 Mannschaften aus verschiedensten Jugendhilfeeinrichtungen

angereist und natürlich auch 4 Mannschaften der Kinder- und Jugendhilfe Hollenberg, die alle den großen

Jubiläumspokal für sich gewinnen wollten.

Jeweils vier Jugendliche, begleitet durch einen erwachsenen „Schutzengel“ machten sich auf in ein dreitägiges Abenteuer. „Wir wollen den Jugendlichen ein ganz besonderes Abenteuer anbieten“, sagt Rainer Selbach der Verantwortliche der Kinder- und Jugendhilfe Hollenberg für dies Abenteuerrallye.

“Die Jugendlichen sollen erleben, dass sie als Team Herausforderungen meistern können.“ Mal ist Köpfchen efragt, dann wieder Kooperation im Team, einfach nur „Ausdauer“ oder der Mut nach dem dritten Fehlversuch, doch noch mal zu probieren, eine gestellte Aufgaben zu knacken.

Am ersten Tag ging es auf eine 5 km lange Nachtorientierung, Codes mussten decodiert werden, die Richtung für die nächste Etappe musste dechiffriert werden … und eben ‚Fledermaus’ aus Lichtmorsezeichen im dunklen Wald erkannt werden.

Am Samstag ging es mit den Mountainbikes auf eine 40 km lange Strecke: Kooperationsspiele, eine Kanufahrt und immer wieder spannende Aufgaben fordern den Jugendlichen ganz schön viel ab. „Eigentlich traue ich mich nicht auf so hohe Sachen“ meint Sabine, „aber wir wollen doch gewinnen - und die anderen haben mir geholfen, dann habe ich mich getraut, auch wenn meine Beine ganz doll gezittert haben“. Genau um diese Erfahrung geht es bei der Hollenbergtrophy: die Jugendlichen, die im Alltag ganz oft mit schier unlösbaren Problemen konfrontiert sind, sollen lernen, dass Mut und Teamgeist, Kreativität und Selbstüberwindung in ihnen stecken.

Am letzten Tag der Hollenbergtrophy ging es im Naafbachtal auf eine 6 km lange Strecke … klingt vielleicht

leicht, aber der Weg war nur mit Kompaßmaßzahlen angegeben. Aber auch das, und unzählige platte

Reifenan den Mountainbikes oder ein 10 km langer Umweg, den eine Gruppe gefahren ist.

Die Jugendlichen haben alle Herausforderungen gemeistert. Zum Abschluss gab es erst ein großes Büffet

für alle Teilnehmer, das die Gruppen und Mitarbeiter der Kinder- und Jugendhilfe Hollenberg vorbereitet hatten.

Dann gab es für die Mannschaft aus „Maria im Walde“ den Siegerpokal und von allen das Versprechen „Im nächsten Jahr

kommen wir wieder … und dann gewinnen wir!“